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Wenn Reparaturen im Repair Café nicht gelingen, liegt das in fast der Hälfte der Fälle an Ersatzteilen. Entweder sind sie während der Reparatur nicht verfügbar oder sie sind nicht auf dem Markt, oder aber sie sind zu teuer. Das ergibt die jüngste Analyse des RepairMonitors, des online Tools zur Datensammlung in Repair Cafés weltweit.

Durch das Coronavirus wurden 2021 lediglich 3200 Reparaturen im RepairMonitor eingetragen; viel weniger als in den Jahren zuvor. Bei 525 der nicht gelungenen Reparaturen gaben die Reparateure an, warum die Reparatur nicht glückte. In 40 Prozent der Fälle hatte das mit Ersatzteilen zu tun, siehe die Grafik unten.

Bezahlbare und gut erhältliche Ersatzteile gehören zum Recht auf Reparatur

Laut Martine Postma von Repair Café International ist es darum entscheidend, dass Ersatzteile auf breiterer Basis verfügbar werden, zu niedrigeren Kosten. „Unser RepairMonitor gibt an, dass bezahlbare und gut erhältliche Ersatzteile den Unterschied zwischen einer gelungenen und einer missglückten Reparatur ausmachen können.” Martine findet es darum sehr gut, dass das Europäische Parlament sich momentan hierfür stark macht, als Element seines Einsatzes für ein vollständiges Recht auf Reparatur.

Repair Café International erstellt jedes Jahr ein Factsheet mit den auffälligsten Ergebnissen aus dem RepairMonitor. Produkte mit Stecker oder Batterie kommen im Repair Café am häufigsten auf den Tisch, ergibt sich beispielsweise aus den Top 10 der beliebtesten Marken:

Lade das RepairMonitor-Factsheet herunter

Willst du erfahren, bei welcher Marke die Erfolgsquote am höchsten ist? Und bei welchem Produkt im Repair Café große oder gerade geringe Chancen auf eine gelungene Reparatur bestehen? Lade dann das RepairMonitor-Factsheet (auf Englisch) herunter!

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