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Worauf muss man alles achten, wen man ein Elektrogerät kaufen will, das gut zu reparieren ist? Das fragten sich vier Studentinnen des Studiengangs „Angewandte Nachhaltigkeit“ an der Hochschule Bochum. Zur Beantwortung dieser Frage haben sie ein E-Book verfasst: „Reparaturfreundlich? Gibt’s das?”. Das 25 Seiten starke Buch kann gratis heruntergeladen werden.

Das E-Book entstand im Rahmen der Projektstudie „Reparaturkultur in Bochum“, die im vergangenen halben Jahr an der Hochschule Bochum stattfand.

Schon beim Kauf aufpassen

Gemeinsam mit den Kommilitoninnen Dana Bussmann, Blanca Fuhse und Marika Hanschke will Melissa Müller Leute inspirieren, ihre Sachen häufiger zu reparieren. „Vor allem Elektrogeräte gehen häufig kaputt, wobei die Reparatur dieser uns oft vor Herausforderungen stellt”, erzählt Melissa.

„Dies hat bei uns den Gedanken hervorgerufen, dass bereits beim Kauf eines elektronischen Gerätes darauf geachtet werden sollte, dass dieses im späteren Lebenszyklus auch reparaturfähig ist. Wir haben uns die Frage gestellt „Reparaturfreundlich? Gibt’s das?“ – und sind dieser auf den Grund gegangen. Unsere Ergebnisse haben wir in Form eines E-Books festgehalten.”

Checkliste zum Einschätzen von Reparierbarkeit

Das E-Book enthält unter anderem eine Checkliste, anhand der man sich beim Kauf eines Gerätes orientieren kann. Sie enthält Fragen wie: Stellt der Hersteller eine Reparaturanleitung und Ersatzteile zur Verfügung? Sind Elemente so miteinander verbunden, dass sie einfach auseinandergenommen werden können? Und: Ist ein eventuell enthaltener Akku leicht auszutauschen?

Das Buch bietet auch ein praktisches Flowchart, das deine Möglichkeiten angibt, wenn dein Gerät kaputt ist. Repair Cafés werden dabei natürlich auch aufgeführt.

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